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Die unendliche Geschichte von Duke Nukem Forever


Es war der 27. April 1997. Zu Hunderten drängten sich begeisterte Spieler, das Fachpublikum und gebefreudige Investoren über das Messegelände der E3, die das erste Mal nicht in Los Angeles, sondern in Atlanta stattfand. Wie jedes Jahr präsentierten eingesessene und junge Spieleschmieden was zukünftig gespielt werden würde: Shooter mit noch besserer Grafik, komplexere und ansehnlichere Adventures und vieles mehr. Unter den angekündigten Videogames fanden sich beispielsweise Quake 2, John Romero's Daikatana und ein Spiel, das bis heute auf sich warten lässt: Duke Nukem Forever.
Seit mittlerweile über 12 Jahren muss sich der geneigte Shooter-Fan gedulden. Und ein (tatsächliches) Ende des Wartens ist noch nicht abzusehen. Dennoch machen jedes Jahr auf's Neue Gerüchte die Runde, wonach das Sequel zu Duke Nukem 3D ganz sicher, nach einer von einem Insider bestätigten Info, nächstes Jahr erscheinen würde. Auch amazon.co.uk und andere Online-Händler wollen immer wieder mehr wissen, als alle anderen und verkündet das Erscheinungsdatum mit "This item will be released on Irgendein-beliebiges-Datum". Die Entwickler des Duke, 3D Realms, kommentieren derartiges auf ihrer Website seit längerem mit den Worten "Das Spiel erscheint 'Wenn's fertig ist'. Alles andere, und wir meinen ALLES ANDERE, ist reine Spekulation."

Weltraumkolonien - Visionäre Luftschlösser


Es war in den frühen Jahren der NASA, da bestimmte nicht das Machbare die nächsten großen Ziele, sondern alleinig die Vorstellungskraft. Schließlich hat doch gerade eben ein Amerikaner den ersten Schritt auf dem Mond getan; wenn das möglich ist, dann auch noch viel mehr. Das ist Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre die Meinung vieler bei der US-amerikanischen Weltraumbehörde - und die Bevölkerung der Weltmacht stimmt in diesen Kanon mit ein. Die Folge: Visionen von gigantischen Kolonien, die mitten im All errichtet werden würden und Abertausenden eine neue Heimat bieten könnten. Gigantische Zylinder aus Stahl und Glas, angefüllt mit künstlichen Seen, Wäldern, Atmosphäre und gigantischen Städten.

Frank Lloyd Wrights Höhenwahn - The Mile High Illinois


Sollte ich über den amerikanischen Architekten Frank Lloyd Wright Resümee ziehen, müsste ich sagen: Ein genialer Geist aber auch ein verdammter Egoist! Denn beides war Wright auf jeden Fall – meine private Meinung, klar. Aber auch die zahlreicher Bewunderer und Skeptiker. Der 1867 geborene amerikanische Architekt hatte revolutionäre und bewundernswerte Ideen und wusste das auch. Er war ein Meister darin, selbst sein größter Bewunderer zu sein und ging jeder Mann forsch an, der meinte, er sei der wohl größte lebende Architekt. Was für eine Beleidigung, meinte Wright, denn schließlich sei er der größte und bedeutendste Architekt aller Zeiten. Etwas das er auch gerne und immer wieder unter Beweis stellte.